Schweizerischer  Rassekaninchenzucht – Verband  SRKV
Fachtechnische Kommission
Protokoll  der  Sitzung
Samstag, 3o.April 2oo5    18.3o Uhr  Gasthof Lerchenhof in Reiden 

Anwesend:  Hansulrich Schmid, Präsident;  Isidor Inauen, Alois Wernli, Frédéric Mathez, Markus Vogel und Beat Schweizer.
Delegiert vom SRKV Vorstand:  Godi Käppeli 

Traktanden:
1.
Wägen der Grossrassen und WN, Besprechung mit den Klubpräsidenten
2. Standard der Zwergschecken,  Besprechung mit Vertretern der IG
3. Protokoll der Sitzung vom 19.2.2oo5
4. Mitteilungen
5. Verschiedenes

Pünktlich begrüsst der Präsident HU.Schmid alle Mitglieder in Reiden und heisst besonders M.Vogel und G, Käppeli, welche erstmals dabei sind recht herzlich willkommen. 

1.  BESPRECHUNG MIT DEN KLUBPRÄSIDENTEN ZUM THEMA WÄGEN DER
GROSSRASSEN UND WEISSEN NEUSEELÄNDERN 

Anwesende Klubvertreter:  FW: Dietrich Nufer,  Sch.Sch:  Alois Zehnder,  WR: René Aregger,  BR: Peter Egli,  WN; Richard Vogt.
Der Präsident dankt den Anwesenden fürs Erscheinen und für eine sachdienliche Aussprache in dieser Angelegenheit.
Auslöser dafür war die Gewichtskontrolle an der Rammlerschau in Bern, wo die Gewichte  genau notiert wurden, was diverse Reaktionen zur Folge hatte. 

Zur Diskussion stehen drei Varianten:

  • Wägen während der Einlieferung  ( wie bis anhin )
  • Wägen nach der Einlieferung
  • Die Experten stellen das Gewicht am Tag der Bewertung selber fest.

Vorschlag des Präsidenten, HU. Schmid:  Variante 2
Umfrage: 

A.Zehnder: Wägen bei der Einlieferung, damit die Tiere nicht nochmals aus den Boxen genommen werden müssen. 5o Gramm aufrunden.

D.Nufer:  An einer FW – Klubschau mit ca. 6oo Tieren würde es viel zu lange dauern, wenn erst nach Abschluss der Einlieferung alle gewogen würden. Tiere, welche länger unterwegs sind, können bis 2oo Gramm verlieren.

P.Egli:  Eine solche, gemeinsame Diskussionsrunde ist aufbauend und wertvoll. Wägen am Bewertungstag ist zu aufwändig, nach der Einlieferung wird es zu spät, deshalb ist er auch dafür, während der Einlieferung zu wägen und 5o Gramm Toleranz zu geben. Bei grossen Ausstellungen sei ein Experte zu engagieren.

R.Vogt:  meint, es sei ein gesellschaftliches Problem, dass überall genörgelt wird und Misstrauen entsteht!  Da die WN eigentlich keine Probleme mit dem Gewicht haben, ist er dafür, alles beim Alten zu lassen.

R.Aregger:  Die WR hatten in Bern keine Gewichtsprobleme, für die Zucht seien sowieso nur vollgewichtige Tiere geeignet. Könnte auch nach der Einlieferung gewogen werden.

 

FTK;  Wägen nach der Einlieferung gut organisiert geht schnell und ist neutraler.

Pro Tier eine Karte ausfüllen.    Der Experte wird von den Züchtern nicht beeinflusst   Nach der Einlieferung mit Zuträgern geht rasch.  Es darf von keiner Toleranz die Rede sein, wird ausgenützt und missverstanden.  Das neue Reglement muss klar und eindeutig sein.

G.Käppeli:  Die Verantwortung fürs Wägen soll den Klubs, zusammen mit  den Ausstellungs-Organisatoen übertragen werden.

 

1. Abstimmung:   Wann soll gewogen werden?
Resultat:  einstimmig für Einlieferungstag 

2. Abstimmung:    ( nur Klubpräsidenten )
- Bei der Einlieferung?    3 Stimmen
- Nach der Einlieferung?  2 Stimmen 

Verantwortlich: Bei Klubschauen und CH – Rammlerschau die Rasse- Klubs.
Es müssen nicht zwingend Experten zum Wägen angestellt werden, es können auch zuverlässige Leute der Klubs sein.
Die Experten haben jedoch, wie bis anhin das Recht, bei der Bewertung Tiere nachzuwägen.

Fazit:        

Ø      Wägen während der EinlieferungØ      Die Verantwortung liegt bei den Rasse-Klubs, ( sie sollen auch bei den CH- Rammlerschauen Einfluss nehmen! )

Ø      Keine Gewichtstoleranz

Ø      Geeignete Waagen verwenden

 

Damit sind alle betroffenen Klub-Präsidenten einverstanden!

Um 2o.oo Uhr ist diese Sitzung beendet.

 

 

2.  STANDARDBILD  DER  ZWERGSCHECKE
BESPRECHUNG MIT VERTRETERN DER INTRESSEGEMEINSCHAFT 

Anwesend:  Robert Fritschi und Alfred Pulfer
Wir danken ihnen für das Engagement zum Wohle der neuen Rasse. Dank einer sehr guten Vorstellung an der POK hat die Versammlung fast einstimmig dem Aufnahmegesuch zugestimmt.

 

Bewertungsskala:  

Vorschlag FTK:
Kopfzeichnung:  1o Punkte         /  Rumpfzeichnung:  2o Punkte
Im Sinne einer Standard – Vereinheitlichung wird einstimmig zugestimmt.
Gewicht:  Ideal 1,5oo bis 1,75o kg    ( liegt 1oo g über dem Europa – Standard )
Dank höherem Gewicht als die anderen Zwergrassen ist die Zukunft und Fruchtbarkeit viel besser gewährleistet.
Ausschlussfehler und Schönheitsfehler:  müssen noch vervollständigt werden.
Seitenzeichnung:  anstelle Weichteil  -  Flanke schreiben.
Gute Fotos sind bereits vorhanden.
Der SRKV druckt ca. 1ooo Exemplare. Wenn fertig, werden sie an der DV in Zofingen aufgelegt. Die Experten erhalten es am Jubiläumsfest.
Neue Rasse wird am Schluss der Zwergrassen im Standard eingereiht.
Die IG muss besorgt sein, dass während dem gesamten Aufnahmeverfahren immer mindestens 2o aktive Züchter mit Tieren mitmachen und auch ausstellen.
Zur bildlichen Vorstellung haben die beiden Züchter auch noch ein Muster – Exemplar der neuen Rasse mitgebracht. Der wunderschöne Zuchtrammler hat uns alle begeistert!

Schluss dieser Sitzung ist um 21.15 Uhr 

3.  PROTOKOLL  DER  LETZTEN  SITZUNG
Vom 19. Februar 2oo5 wurde allen zugestellt, für richtig befunden und genehmigt. 

4.  MITTEILUNGEN
Der Schweizerische Rhön – Klub hat einen Vorschlag zur Überarbeitung der Rassebeschreibung eingereicht. -- Wie abgemacht nach den ersten drei Jahren Erfahrung mit dieser neuen Rasse. Nach einiger Diskussion erachten wir es als notwendig, an die nächste Sitzung ebenfalls eine Klub-Delegation einzuladen um die Details mit ihnen gemeinsam zu erarbeiten. 

5.  VERSCHIEDENES  UND  UMFRAGE
Richtpunktwerte:  Deilenaar:  93,9       
Kleinwidder, chinchilla:  93,9 

Von Seiten einiger Klubs sind Änderungswünsche eingegangen, diese können aber erst bei der nächsten, periodischen Anpassung auf die Saison 2oo7 / o8 berücksichtigt werden. Die nächste Sitzung findet am Samstag, 18.Juni in Wittenbach statt. 

Schluss der Sitzung ist um 22.3o Uhr. 

Reiden, 3o.April 2oo5 

Der Sekretär:    B.Schweizer 

Der Präsident:  HU. Schmid